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13.07.2018

EZVK-Betriebsrenten weiterhin auf solider Grundlage


Die Betriebsrenten der EZVK stehen auf soliden und sicheren Füßen – auch in Zeiten der Niedrigzinsphase. Denn die kirchlich-diakonische Zusatzversorgung unterscheidet sich in wichtigen Punkten von Lebensversicherungen oder anderen Pensionskassen: eine besondere Finanzierungsform, eine langfristig orientierte und breit diversifizierte Kapitalanlage und ein ausgefeiltes Risikocontrolling.

 

Bereits im Mai äußerte sich die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) besorgt über die angespannte wirtschaftliche Situation einiger Pensionskassen. Dass viele Pensionskassen finanziell angeschlagen sind, bestätigte die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen, wie am 12. Juli 2018 in der Presse veröffentlicht. So ernst sich die Lage für einige Pensionskassen auch darstellen mag, so wenig Grund zur Sorge gibt es allerdings für Arbeitgeber, Versicherte, Rentnerinnen und Rentner der EZVK.

 

Die Höhe der Betriebsrenten aus der Pflichtversicherung EZVKGrund ist garantiert. Die Leistungen beruhen grundsätzlich auf den Tarifverträgen des öffentlichen Dienstes. Aufgabe der EZVK ist es, die Finanzierung so zu gestalten, dass sie für die Rentenleistungen ausreicht. Das heißt: Akute Krisen, zum Beispiel Aktieneinbrüche, oder langfristige Veränderungen, zum Beispiel der Demografie oder der Zinsentwicklung, können zwar zu einer Erhöhung der laufenden Finanzierungssätze führen, sie gefährden aber nicht die garantierten Rentenleistungen.

 

Um ein optimales Gleichgewicht zwischen möglichst niedrigen Aufwendungen für die zugesagten Rentenansprüche und einem hohen Sicherheitsniveau zu erreichen, betreibt die EZVK ein umfangreiches Risikomanagement und kontinuierliches Finanzcontrolling. Die Expertinnen und Experten für diese Bereiche überwachen fortlaufend mögliche Anlagerisiken und analysieren alle wesentlichen Kennzahlen, insbesondere die Rechnungszinsen und die Lebenserwartung. Daher ist die EZVK imstande, notwendige Anpassungen frühzeitig zu planen  und angemessen umzusetzen. So hat die Kasse bereits vor mehreren Jahren Maßnahmen zur finanziellen Stabilisierung der Pflichtversicherung EZVKGrund und der freiwilligen Versicherung EZVKPlus ergriffen.

 

Dass die Beitragssätze für Arbeitgeber und Versicherte dennoch möglichst niedrig gehalten werden können, dafür sorgt die Kapitalanlage der EZVK. Tatsache ist, dass derzeit jeder Anleger auf den Kapitalmärkten mit der Niedrigzinsphase rechnen muss, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Auch die EZVK als Anstalt des öffentlichen Rechts kann sich diesen Entwicklungen nicht entziehen. Ihre Kapitalanlagen folgen jedoch einer Anlagestrategie, die speziell für Rentenzahlungen ausgelegt ist, also für Verpflichtungen über einen sehr langen Zeitraum. Darüber hinaus sind sie in ein enges Sicherheitskonzept eingebunden, das es ermöglicht, Risiken frühzeitig zu erkennen, um rasch Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

 

Die Anlagestrategie der EZVK beruht auf einer breiten Mischung und Streuung verschiedener Anlagesegmente. Ziel ist ein möglichst optimales Rendite-Risiko-Verhältnis. Die relativ guten Erträge beruhen zum einen auf Investments, die in der Vergangenheit zu höheren Zinssätzen angelegt wurden, zum anderen auf Anlagen in Aktienfonds und alternativen Investments wie Immobilien und Infrastrukturanlagen. Da der Hauptanteil der Vermögensanlage aus festverzinslichen Wertpapieren besteht, wirkt sich das niedrige Zinsniveau dann aus, wenn Gelder neu angelegt werden müssen. Dadurch dämpft die anhaltende Niedrigzinsphase mit zunehmender Dauer die Renditeerwartungen der Kapitalanlagen. Wegen der breiten und langfristig angelegten Streuung der Kapitalanlagen ist die EZVK insgesamt betrachtet sehr gut in der Lage, auch solche schwierigen Phasen unbeschadet durchzustehen.

 

Ziel aller Maßnahmen ist es, die Kernaufgabe der EZVK zu sichern: im Auftrag der Arbeitgeber aus Kirche und Diakonie für ihre Beschäftigten attraktive, verlässliche und lebenslange Betriebsrenten zu gewährleisten. Die EZVK wird diesem Auftrag auch in Zeiten niedriger Zinsen gerecht werden.


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